Engagement
Gemeinsam stark:
Die DEVK beim CSD
Mit eigener Fußgruppe und Wagen setze sich die DEVK beim Christopher Street Day (CSD) in Köln für die Rechte queerer…
07.07.2026
Engagement
Für viele ist es einfach, sie selbst zu sein – im Alltag, im Job, im Kontakt mit anderen. Für einige ist genau das nicht so leicht. Die Herausforderungen für queere Menschen nehmen zu, viele erleben wieder mehr Unsicherheit, Diskriminierung oder Ausgrenzung. Umso wichtiger ist ein Arbeitsumfeld, das Menschen wertschätzt – unabhängig von Geschlecht und sexueller Orientierung. Deswegen haben sechs DEVK-Mitarbeitende 2025 das erste interne PRIDE-Netzwerk gegründet. Denn Vielfalt ist eine Superkraft!
„Als Versicherer tragen wir Verantwortung – auch für das Miteinander in unserer Gesellschaft. Uns ist wichtig, ein Arbeitsumfeld zu bieten, in dem Menschen sie selbst sein können.“
2025 haben sechs DEVK-Mitarbeitende aus der -Community gemeinsam das -Netzwerk ins Leben gerufen – angestoßen durch die Initiative von Ralf M. Prangenberg. Ihr Motto: “Du bist cool!” Und zwar genauso, wie du bist.
Entstanden ist ein Raum für offenen Austausch und gegenseitige Unterstützung: ein überregionales Netzwerk für queere Kolleginnen und Kollegen sowie alle, die sich einbringen möchten. Inzwischen engagieren sich hier knapp über 100 Mitglieder aus nahezu allen Unternehmensbereichen ein – von der Kölner Zentrale über die Regionaldirektionen bis hin zum Vorstand.
Gründung:
2025 durch sechs engagierte Mitarbeitende aus der DEVK
Ziel:
Ein Netzwerk, das Menschen zusammenbringt und Raum schafft für Austausch, persönliche Perspektiven und neue Gespräche im Arbeitsalltag
Motivation
Vielfalt in der DEVK sichtbarer machen, Verständnis fördern und bei Bedarf unterstützen – sowie dazu beitragen, ein Arbeitsumfeld zu stärken, in dem sich alle Menschen respektiert fühlen und sie selbst sein können
Initiatoren:
Niklas Denz, Manuel Richter, Ann-Kathrin Sonntag, Ralf M. Prangenberg, Finn Hellmundt, Christine Albrecht
Kontakt: pride@devk.de

Aus dem PRIDE-Netzwerk heraus ist schließlich auch die Idee entstanden, 2026 erstmals am (CSD) in Köln teilzunehmen. Eine Entscheidung, die für das Gründungsteam und alle Beteiligten zwar viel Organisation bedeutet, aber auch vom Vorstand direkt Rückenwind bekommen hat.
„Über eine CSD-Teilnahme wurde schon länger gesprochen. Wichtig war uns von Anfang an, dass der Impuls aus der Belegschaft herauskommt.“
Menschen kommen miteinander ins Gespräch, teilen Erfahrungen und merken, dass sie nicht allein sind – darum geht es sowohl beim CSD als auch im PRIDE-Netzwerk der DEVK. Persönliche Geschichten schaffen Nähe und Verständnis.
So wie die von Finn Hellmundt. Der 57-Jährige arbeitet seit 19 Jahren bei der DEVK. Heute coacht er als Software-Entwicklungsteams dabei, eigenverantwortlich und selbstorganisiert Projekte umzusetzen. Vor einiger Zeit hat er sich dazu entschieden, offen über seine Geschlechtsangleichung zu sprechen – im Intranet, sichtbar für alle Kolleginnen und Kollegen. Ein Schritt, der Zeit und Mut gebraucht hat. „Es war ein langer Weg und oft habe ich mich gefragt, wie mein Umfeld wohl reagieren wird“, sagt er. „Bei der DEVK habe ich aber das Glück, von Kolleginnen und Kollegen umgeben zu sein, die mich respektieren und unterstützen.“
Die Geschichte von Finn Hellmundt hat etwas in Bewegung gesetzt: Gespräche angestoßen, Perspektiven verändert – und manche vielleicht dazu angeregt, sich ebenfalls zu öffnen. „Wenn man sich nicht mehr verstecken muss, verändert das alles“, sagt er. „Ich habe erst danach so richtig gespürt, wie viel Kraft mich das gekostet hat.“
Genau diese Erfahrungen und Begegnungen sind es, die Vielfalt erlebbar machen.
„In den letzten Jahren ist in einigen Teilen der Gesellschaft die Akzeptanz gegenüber der LGBTIQ+-Community zurückgegangen. Darum habe ich 2025 mit fünf weiteren Kolleginnen und Kollegen das Pride-Netzwerk gegründet, um sichtbar zu werden und zu zeigen, dass diese Debatten gegen die Community auch uns als Kolleg:innen treffen. Bei unserem ersten „Meet and Greet“ konnte ich viele bereichernde Gespräche führen und habe gespürt, wie gut es einigen tut, diese Möglichkeit des Austauschs in der DEVK zu haben – oder auch einfach zu wissen, dass man nicht allein ist. Ganz besonders freue ich mich über die starke Unterstützung der Geschäftsführung, die uns bereits im ersten Jahr die Teilnahme am Kölner CSD mit einem eigenen DEVK-Truck ermöglicht.“
„Für mich persönlich war die Arbeit der Ort, an dem ich Menschen zum Austauschen gefunden und gelernt habe, dass es okay ist, anders zu sein. Das hat mich ermutigt, zu mir selbst zu stehen und zu zeigen, wer ich bin. Das PRIDE-Netzwerk soll genau für diesen Mut stehen. Indem wir Sichtbarkeit schaffen und eine Anlaufstelle für alle Kolleg:innen sind, möchten wir ein Umfeld fördern, das ermutigt und niemandem das Gefühl gibt, allein zu sein.“
„In einer Zeit, in der Menschen politisch wieder immer öfter in Kategorien eingeteilt werden, ist Haltung entscheidend. Bei der DEVK zählt der Mensch – nicht die Identität. Mein DEVK-PRIDE-Moment: Besonders bewegt hat mich, dass eine höhere Führungskraft beim ersten „Meet & Greet“ des PRIDE-Netzwerks anwesend war und klar Stellung bezogen hat: Unsere Präsenz ist wichtig. Das war für mich ein starkes Zeichen von Rückhalt und Wertschätzung.“
„Vor drei Jahren bin ich von München nach Köln gezogen – in dem Wissen: Hier wird es BUNTER. Für mich war es schon immer wichtig, Farbe zu zeigen und zu unterstützen. Genau das möchte ich auch hier tun. Gründungsmitglied des PRIDE-Netzwerks der DEVK zu sein, macht mich sehr stolz! Es ist wichtig, einen „Safe Space“ zu schaffen – auch am Arbeitsplatz.“
„In der Gesellschaft werden nach meinem Eindruck Hass und Hetze leider zunehmend allgegenwärtig und gesellschaftsfähig. Umso beeindruckender ist es, dass die DEVK ganz entgegen diesem Trend Diversität nicht nur lebt, sondern auch bewusst fördert und sichtbar macht. Der CSD ist für mich eine wichtige Demo – und das CSD-Wochenende in der Kölner Altstadt zugleich ein toller Wohlfühlort: weil so viel Community aus allen Teilen Deutschlands und auch aus anderen Ländern zusammenkommt und man viele Freundinnen und Freunde trifft. Pride!“
„Für mich ist die Teilnahme der DEVK am CSD ein klares Signal dafür, dass das Unternehmen hinter allen Mitarbeitenden steht und Flagge zeigt für Demokratie und QUEERRECHTE. Das feiere ich total!“