Arbeit

Familie, Fans und Fürsorge

Michaela Wolkersdorfer leitet eine DEVK-Agentur im Münchener Land. Im Interview spricht sie über ihren Vater als Vorbild, die Verbundenheit zu den Menschen vor Ort und die Chancen in diesem Beruf.

Von Maschamay Poßekel
Michaela Wolkersdorfer im Porträt: Die junge Frau hat lange, blonde Haare und trägt eine schlammfarbene Jacke in Leder-Optik.

Interview

Wie kommt man dazu, Vertriebspartnerin der DEVK zu werden?

Michaela Wolkersdorfer: Als ich ein Kind war, hat mein Vater Versicherungen bei uns in der Küche verkauft – ich kannte also nichts anderes. Mein Vater ist seit 1978 bei der DEVK und arbeitet bis heute in Teilzeit in der Geschäftsstelle. Mir hat schon immer gefallen, dass die DEVK ein alteingesessenes, sicheres Unternehmen ist, ein Nicht zu groß, sodass man sich kennt im Unternehmen.

Wie hat der Start in die Selbstständigkeit geklappt?

Ich war 20 Jahre alt, als ich mich mit der eigenen Agentur selbstständig gemacht habe. Ein Sprung ins kalte Wasser, den ich aber nie bereut habe. Man muss am Ball bleiben, es gibt Höhen und Tiefen. Man braucht Durchhaltevermögen, Geduld und den Willen, sich ständig weiterzubilden und mit der Zeit zu gehen.

Welche Rolle spielt die regionale Verbundenheit?

Meine Familie war schon immer in vielen Vereinen. Ob Fußball- oder Schützenverein: Man kennt sich. Das spielt mir sicherlich in die Karten, schafft Vertrauen und sorgt für Weiterempfehlungen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Wir haben geregelte Arbeitszeiten aufgrund der Öffnungszeiten sowie Termine nach Vereinbarung. Wir lösen viele Aufgaben telefonisch – etwa bei Schadenfällen. Ich bin aber trotzdem noch am liebsten bei den Kunden zu Hause und mache die Beratung dort. Das schafft eine persönlichere Atmosphäre.

Sind Vergleichsportale und Online-Angebote eine lästige Konkurrenz?

Meine Erfahrung ist, dass es für uns tatsächlich Vorteile hat, wenn die Kunden durchs Internet auf Versicherungsprodukte aufmerksam werden. Sie informieren sich auf Vergleichsportalen, schließen dann aber doch überwiegend in der Agentur ab. Die meisten wollen sich zum Schluss persönlich beraten lassen.

Gibt es genug Nachwuchs für den Außendienst?

Es ist tatsächlich sehr schwer, qualifizierte Leute zu finden. Man muss in der Branche einfach Geduld mitbringen, bis man sich in der Materie auskennt und auch erfolgreich sein kann. Wir sollten wegkommen von dem Stempel als Klinkenputzer. Wir verkaufen Sicherheitsprodukte – in der Hoffnung, dass die Kunden sie nie brauchen. Wenn der Fall allerdings eintritt, die Versicherung leistet und wir den Kunden begleiten, dann ist die Dankbarkeit sehr groß.

Michaela Wolkersdorfer im Porträt: Die junge Frau hat lange, blonde Haare und trägt eine schlammfarbene Jacke in Leder-Optik.
„Als ich ein Kind war, hat mein Vater Versicherungen bei uns in der Küche verkauft.“
Michaela Wolkersdorfer, DEVK-Vertriebspartnerin aus dem Münchener Land

Zur Person

Geboren 1993 in München, wurde Michaela Wolkersdorfer die Selbstständigkeit schon in die Wiege gelegt. Nach der mittleren Reife startete sie ihre Ausbildung bei der DEVK-Regionaldirektion in München. Ab 2011 wurde sie im Außendienst in verschiedenen Agenturen eingesetzt. Nach ihrem Abschluss startete sie in der Agentur ihres Vaters in Oberhaching. Zunächst war sie als Angestellte im Außendienst tätig. 2014 machte sie sich selbstständig und übernahm die DEVK-Agentur von ihrem Vater, der heute in Teilzeit für sie arbeitet. Seit 2025 ist Michaela Wolkersdorfer Gebietsdirektorin und damit eine der erfolgreichsten Vertriebspartnerinnen. Sie lebt mit ihrem Mann in Sauerlach im Münchener Umland.

Michaela Wolkersdorfer posiert mit ihrem Vater und ihrem Hund vor ihrer DEVK-Geschäftsstelle. Sie und ihr Vater tragen Jeans und dunkelblaue Oberbekleidung. Der Hund ist ein Golden Retriever.
Michaela Wolkersdorfer mit Vater und Hund vor ihrer Geschäftsstelle.

Michaela Wolkersdorfer kennenlernen

Auf der Homepage der DEVK-Vertriebspartnerin gibt es Infos zu ihrem Team und praktische Tipps für den Alltag.